Böse Null - gute Kampagne

Böse Null - gute Kampagne
Bildquelle: (c) DWS

Die Nullzinspolitik der EZB ist schon lange ein Ärgernis für Sparer und Anleger. Jetzt hat die DWS daraus eine Kampagne gemacht und tourt mit der „bösen Null“ durch Deutschland. So nutzen Berater die Kampagne für den eigenen Vertriebserfolg.

Seit Jahren ächzen Sparer und Anleger unter der Nullzinspolitik der EZB. Sparbuch, Festgeld und Co. werfen schon lange keine attraktiven Renditen mehr ab. Und mit der anziehenden Inflation besteht sogar die Gefahr der schleichenden Geldentwertung.

Vielen Sparern scheint es nicht bewusst zu sein, doch aufgrund des Nullzinsniveaus sind jedem Bürger statistisch gesehen seit 2010 bereits 2.450 Euro Zinsen entgangen. Insgesamt entspricht dies unglaublichen 343 Milliarden Euro, so die DWS. Dennoch horten die Deutschen auf Sparbüchern, Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten 2,1 Billionen Euro, wie die Bundesbank schreibt.

Die Börse Null – Feind der Sparer

Das ist sie: Die böse Null, die den Deutschen die Lust am Sparen nimmt. Wer sein Geld vermehren will, muss sich nach passenden Alternativen umschauen. Dabei können Fonds eine Alternative zu anderen vom Nullzins betroffenen konventionellen Geldanlagen darstellen.

Um diese Erkenntnis in der Bevölkerung zu verbreiten, tourt die böse Null im Rahmen einer PR-Kampagne der DWS, der Fonds-Tochter der Deutschen Bank, durch Deutschland.  

„Wir verstehen es als unsere Aufgabe, den Handlungsbedarf zu verdeutlichen, mit gängigen Irrtümern aufzuräumen und Wege aus dem Zinstief aufzuzeigen“, erklärt Michael Tirpitz, Leiter Marketing Privatkunden Deutsche Bank.

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