Teenies haben Bock aufs Sparen

Teenies haben Bock aufs Sparen
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Jugendliche Sparer in Deutschland gehen verantwortungsvoller mit ihren Finanzen um als gedacht. Eine neue Studie zeigt, dass die Mehrzahl regelmäßig Geld zurücklegt. Diesen Spareifer sollten Sie als Berater nutzen und den Teenies zeigen, wie richtiges Sparen geht.

„No Future“ und „Null Bock“? Ganz im Gegenteil: Wer denkt, dass junge Deutsche am liebsten in den Tag hinein leben, verschwenderisch sind und sich nicht um ihre Finanzen kümmern, der irrt gewaltig.

Die große Mehrheit der 14- bis 19-Jährigen (79 Prozent) legt monatlich Geld zur Seite. Und auch durchaus ansehnliche Beträge, wie eine aktuelle Forsa-Studie für die RaboDirect zeigt: 22 Prozent reservieren zwischen 50 und 100 Euro für die hohe Kante.

Zum Vergleich ein Blick auf die Elterngeneration: 23 Prozent der 45- bis 59-Jährigen sparen den gleichen Betrag. 26 Prozent erreichen mehr als 200 Euro im Monat, doch auch hier können bemerkenswerte 18 Prozent der Jugendlichen mithalten. Allerdings parken überdurchschnittlich viele junge Sparer aufgrund der niedrigen Zinsen ihr Geld am liebsten auf dem Girokonto, wie eine Umfrage der Postbank Ende 2016 gezeigt hatte.

Lieber sparen, als Geld ausgeben

Die Gründe, warum Jugendliche sich ein finanzielles Polster anlegen wollen, sind vielfältig. So geben 94 Prozent der Befragten an, dass sie die Grundeinstellung zum Sparen innerhalb der eigenen Familie vermittelt bekommen haben. Zwei Drittel sparen, um nicht in Versuchung zu geraten, unnötig Geld auszugeben. 59 Prozent genießen die Sicherheit, die ihnen ein eigenes finanzielles Polster bietet.

Jeder Zweite in der jungen Altersgruppe hält sich selbst für einen „guten Sparer“. Die Jugendlichen bemängeln aber, dass ihnen zu wenig Finanzwissen vermittelt wird, beispielsweise in der Schule. Nur drei Prozent fühlen sich dort beim Thema rund um den Umgang mit Geld gut betreut. Dieses Informationsdefizit sollten Sie als Berater nutzen, und den Teenies zeigen, wie richtiges Sparen geht. 

Zielgruppe Teenager
Sicherlich haben Sie genügend Kunden mit Nachwuchs im Teenager-Alter. Sprechen Sie doch bei Ihrem nächsten Besuch das Thema Geld und Kinder an. Vermutlich werden Ihnen die meisten Kids dankbar für ein wenig finanzielle Orientierung sein. Und da Sie als langjähriger Berater der Eltern kein „Fremder“ sind, genießen Sie von vornherein großes Vertrauen.

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