Augenlasern von der PKV?

Augenlasern von der PKV?
Bildquelle: ©Pixabay

Viele private Krankenkassen wehren sich dagegen, die Kosten einer Augenoperation, mit der Fehlsichtigkeit behoben wird, zu übernehmen. Doch immer mehr Gerichte urteilen mittlerweile zugunsten der Privatversicherten. Mit Hilfe von Rechtsanwälten können Makler ihren Kunden helfen.

Laut einer repräsentativen Umfrage der „Apotheken Umschau“ finden es 86 Prozent der Deutschen als „absolut nicht fair“, dass die Krankenkassen die Zuzahlungen zu Brillen und Gläsern gestrichen haben. Viele Menschen ärgern sich zwar darüber, doch wenn die Sehkraft nachlässt, führt kein Weg an einer Brille oder an Kontaktlinsen vorbei – auch, wenn es den eigenen Geldbeutel betrifft. Insofern machen sich auch die wenigsten Menschen Gedanken darüber, ob die Krankenkasse – auch die privaten – vielleicht die Kosten einer Augenlaser-Operation übernehmen.

Krankenkassen wehren sich (noch)

Wer dennoch versucht, die Kosten einer Augenoperation bei seiner privaten Krankenkasse geltend zu machen, bekommt meist eine negative Antwort nach dem Motto: Der Versicherungsnehmer hätte ja bereits vor Abschluss des Versicherungsvertrags eine Brille tragen müssen. Somit sei die Krankheit vorvertraglich.

„Was auf den ersten Blick nachvollziehbar scheint, ist schlicht falsch“, sagt Rechtsanwalt István Cocron, Gründungspartner bei der auf Kapitalanlage- und Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei CLLB. Die Juristen haben schon zahlreiche Privatversicherte, die die Kosten für eine Augenlaser-Operation von ihren Kassen erstattet haben wollten, vor Gericht vertreten.

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