Auch Azubis brauchen gute Beratung

Auch Azubis brauchen gute Beratung
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In wenigen Wochen beginnt das neue Ausbildungsjahr. Die Meisten freuen sich dann auf das erste selbstverdiente Geld – die Wenigsten denken schon an die private Altersvorsorge. Denken doch Sie als kompetenter Berater daran, und sprechen mit dem Nachwuchs Ihrer Kunden über dieses Thema.

Zugegeben, als frischer Auszubildender hat man alles andere im Kopf als den eigenen Ruhestand. Man steht ja erst ganz am Anfang des Berufslebens. Doch bereits oder gerade jetzt sollten diese Jahrgänge auch schon an eine private Altersvorsorge denken, denn je früher man damit beginnt, desto üppiger fallen nach Jahrzehnten die ersparten Ergebnisse aus.

Als Auszubildender ist man zwar bei der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Doch sie ist lediglich die Basis für die Altersvorsorge, denn das Rentenniveau wird weiter sinken. Um den Lebensstandard im Alter zu sichern, sollte man eigenes Vermögen aufbauen.

Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten: Vermögenswirksame Leistungen, der Abschluss einer betrieblichen Altersversorgung, Bank- oder Fonds-Sparpläne, eine private Rentenversicherung, eine Kapitallebensversicherung oder auch den staatlich geförderten Riester-Vertrag.

Extra-Geld vom Chef

Mit vermögenswirksamen Leistungen allein lässt sich zwar kein großes aufbauen, trotzdem sollte man das Extra-Geld vom Chef nicht verschenken. Je nach Tarifvertrag übernimmt der Arbeitgeber einen Teil oder sogar die gesamte VL-Sparrate von bis zu 40 Euro im Monat (also 480 Euro im Jahr).

Auch der Staat spart mit

Ein Riester-Vertrag sollte bei der privaten Altersvorsorge die erste Wahl für Azubis sein. Dank staatlicher Unterstützung eignet er sich ideal auch bei kleinen eigenen Beiträgen. Dafür müssen mindestens vier Prozent des Bruttoeinkommens für die volle Zulage angespart werden. Und wer unter 25 Jahre alt ist, kann sich bei Vertragsabschluss zudem über einen einmaligen Bonus von 200 Euro freuen.

bAV auch für Azubis interessant

Neben der gesetzlichen und der privaten Rente ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) die dritte Säule zur Finanzierung des Ruhestands. Arbeitnehmer haben einen Anspruch darauf, einen Teil ihres Gehalts steuerfrei und ohne Abzug von Sozialbeiträgen in eine bAV zu investieren.

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