Neue Studie alarmiert: Altersarmut steigt rasant

Neue Studie alarmiert: Altersarmut steigt rasant
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Eine aktuelle Studie alarmiert: In 20 Jahren ist jeder fünfte Neu-Rentner von Altersarmut betroffen. Das liegt auch daran, weil die private Altersvorsorge nicht flächendeckend greift. Das können Sie mit Ihrem Beratungswissen ändern. Eine neue DWS-Kampagne liefert dazu ausgezeichnete Argumente.

Die Zeiten sind vorbei, in denen Menschen bei einem einzigen Arbeitgeber „alt wurden“. Der eine hat einen befristeten Vertrag, die andere arbeitet in Teilzeit, der nächste ist über eine Leih- oder Zeitarbeitsfirma angestellt – und alle erhalten ein vergleichsweise niedriges Gehalt: Für viele längst Realität.

Auf Menschen in diesen atypischen Beschäftigungsverhältnissen, auf Personen mit unterbrochenen Erwerbsbiographien und mit geringen Einkommen ist unser Rentensystem nicht ausreichend vorbereitet, schreibt die Bertelsmann-Stiftung zu Ihrer Studie „Entwicklung der Altersarmut bis 2036″.

Risiko für Altersarmut steigt kräftig

Die Folge: Jeder fünfte 67-Jährige wird demnach 2036 von Altersarmut bedroht sein. Das Armutsrisiko der Neu-Rentner steigt laut Studie von derzeit bundesweit 16,2 Prozent auf 20,2 Prozent. Das größte Risiko sehen die Forscher für alleinstehende Frauen, Langzeitarbeitslose und Niedrigqualifizierte.

Als armutsgefährdet werden dabei Rentner eingestuft, deren monatliches Nettoeinkommen unter 958 Euro liegt. Voraussichtlich 7 Prozent der Neu-Rentner würden dann auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, weil ihr Einkommen nicht für den Lebensunterhalt reicht, so die Studie.2015 waren dies 5,4 Prozent.

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